Im Juli und August fanden zwei weitere Werkstattgespräche in der neuen Reihe des Oberpfälzer Kunstvereins statt.  Im Atelier von Georg Hornung  bekamen die Mitglieder am 21. Juli einen Einblick in die faszinierenden Möglichkeiten der  digitalen Bildbearbeitung, die sich in Hornungs Arbeiten mit realen Orten verbindet und erweitert. Architekturfotografie, Aufnahmen von Pflanzenstrukturen und dreidimensional entwickelte Objekte verschmelzen zu einer neuen Bildebene, in der  surreal anmutende  Räume  und Situationen die Vorstellungskraft des Betrachters anregen. Georg Hornung zeigte den staunenden Besuchern die Arbeit mit Bild – und 3-D Programmen, aber auch ältere Arbeiten, die aus analoger Fotografie, Übermalung und klassischer Collagetechnik  entstanden.

 



Bei den Objekten von Udo Binder spielt das Fundstück und  das Spiel mit biografischen, politischen und poetischen Bezügen die Hauptrolle. Computer seien nicht sein Ding, sagt der Künstler, der seine Skulpturen, Reliefs und Objekte aus realen  Gegenstände zusammenbaut und dabei offensichtlich wie schon Picasso, nicht sucht, sondern findet.  
Sprachwitz, ein ideenreicher Umgang mit der Welt der Dinge und ein Faible für die Farbe Blau zieht sich durch die Werke von Udo Binder, dessen Ausstellung auch seinen eigenen kreativen  Lebensweg beschreibt und noch bis Ende August im Alten Schulhaus zu sehen ist. Dort fand am Samstag, den 11. August auch das dritte Werkstattgespräch statt.

 



Wer Lust hat, einmal an einem Werkstattgespräch im Atelier der Künstlerinnen und Künstler teilzunehmen, darf sich auf den Herbst freuen:  Am Sonntag, den 7. Oktober um 11 h öffnet Stefanie Stangl ihr Atelier „Eichenart“ am Forsthof in Oberwildenau für interessierte Mitglieder.

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